Technische Informationen zu
CassaPocket
Stichworte: Funkkassensystem
für Restaurant, Pocket, PPC, PDA, Kassensystem, mobile
Bestellannahme, Touchscreen Kasse, Kellner, Tisch, bonieren, Funkbonierer
Es war nicht leicht, eine geeignete
Programmier-Umgebung für den Pocket
PC zu finden, ich habe es mit Visual Basic von Mircosoft versucht -
und obwohl ich einen sehr schnellen Computer mit doppel-CPU a 2,66 MHZ
besitze, hat selbst die kleinste Änderung am Quelltext einen 30-Sekunden
Marathon gebraucht, bis ich das Ergebnis endlich auf dem Pocket zu sehen
bekomme = sehr unakzeptabel!
Durch einen Zufall (und wer kenn das nicht - im weltweiten Internet?) -
habe ich
NSBAsic... gefunden, hier ist es sogar zur Laufzeit des Programms
möglich, eigene Komponenten per "execute" Befehl zu erstellen. So nach dem
Motto: Was Du nicht hast, mach Dir selbst.
Eben dieses hat mich animiert, endlich nach langer Überlegungszeit, eine
Pocket-Umgebung zu CassaForte zu programmieren.
Bildschirmfotos:
Nun
ein wenig Technisches Der Pocket PC besitzt sozusagen
eine kleinere Variante von Windows, nennt sich Windows Mobile 2003 oder
2005 - letzteres auch kurz: Windows Mobile 5. Das Startmenü liegt oben,
ebenso der Tray (also Uhr und evt. weitere Symbole). Alles ist sehr kompakt
- ja sogar sooo kompakt, das es nicht mal eine Taskleiste gibt, die die
aktuell laufenden Programme anzeigt.
Natürlich gibt es von findigen Programmierern geeignete
Erweiterungen zu kaufen oder auch über Freeware nachzurüsten.
Solcherart Geräte sind im Prinzip Handys, aber mit Windows! Also einem
Betriebssystem das Kompatibilität verspricht. Versprechen wir uns jetzt
nicht: Es gibt dort ein Pocket-Word, was aber längst nicht alle Funktionen
seines großen Bruders beherrscht - und es ist mühsam einen Text über die
virtuelle Tastatur einzutippen. Es ist also nur eine Art Helferlein für
unterwegs!
Problematisch für mich als Programmierer ist jedoch die Tatsache, das
viele gewohnten Funktionen einfach nicht existieren oder sehr schwer
nachzustellen sind. Daher bin ich einen völlig anderen Weg gegangen, nämlich
eine Art von Fernsteuerung des "Grossen" PCs. CassaPocket verbindet sich
über
WLAN... mit einem Server-Programm auf dem Hauptrechner. Alle
Tastendrücke werden zum GROSSEN weitergeleitet, ER verarbeitet danach die
Eingaben, also Datenbankabfrage, Druckauftrag, Internetinterface, so das der
KLEINE im entferntesten Sinne eine 2. Tastatur sowie einen 2. Bildschirm
darstellt.
WLAN hat hier den Vorteil, das die Reichweite zum
HotSpot... bis zu 100m
reicht - und WLAN kann mit
Repeatern... erweitert werden, so das immer eine
Netzwerkverfügbarkeit gegeben ist. Prinzipiell ist auch über das eingebaute
Bluetooth (ebenfalls eine Funkverbindung) machbar - ABER langsamer und nicht
so stabil wie die etablierte WLAN Verbindung!
Verwechseln Sie diese Anwendung nicht mit dem allseits
bekannten Orderman, die hier verwendete Technik baut auf einer speziellen
Fernsteuerung (eben "CassaPocket") des Haupt-PCs auf. Die komplette
Rechenarbeit wird auf dem Server durchgeführt. Datenbank Aktualisierungen
auf den Pocket sind somit überflüssig. Sobald ein Artikel (z.B. Preis) auf
dem Server geändert ist, oder Sie haben eine neuen Artikel eingepflegt, ist
dieser auch sofort auf dem Pocket verfügbar. Zudem sind die hier verwendeten
Hardware Komponenten - da Standard Komponenten - bei jedem guten EDV Händler
zu haben.
Noch ein Vorteil dieser Methode: Sollte
das Handy aus welchem Grund auch immer ausfallen => Batterie zu schwach,
kein Netzwerk vorhanden => sind der Bildschirm und die bisherigen
Eingaben immer auf dem Hauptrechner vorhanden, sozusagen gespiegelt. Nur der
Hauptrechner verwaltet das Handy, was heißen soll, das beim nächsten Login
des Handys die aktuellen Eingaben übertragen werden, und ich mit dem
weitermachen kann, was ich zuletzt getan habe. Technisch ist es sogar
möglich den Auftrag am Haupt-PC zu ende zu führen, indem das Serverprogramm,
das zunächst im Hintergrund werkelt, einfach eingeblendet wird!
Was
brauchen Sie um CassaPocket zu betreiben?
Pocket PC
Tabellarische Übersicht vieler Modelle mit Foto... :
Und das Wichtigste: Alle Komponenten sind
einfach, auch für den nicht-geübten Anwender installierbar sein. Zum
Beispiel wird CassaPocket auf dem PDA installiert (endweder über ActivSync
oder Download über den Pocket Internet Explorer) und braucht danach überhaupt nicht konfiguriert
werden. Durch die Technik des Login-Servers werden alle Einstellungen - wie
gewohnt über CassaForte - Programm-Einstellungen geschehen, also an
zentraler Stelle. Hilfe zur Einrichtung finden Sie im
Operatorhandbuch...
>>>
Weitergehende Informationen>>>
Übrigens, ist bereits 2003 eine ähnliche Anwendung für das ehem. BringMe
entstanden damals allerdings für ein Industrie Gerät [Gerät von der Firma
PiccoLink], was sich bestimmt
keiner leisten mochte: 3000 EUR für die Hardware [siehe
Handbuch.pdf]. Ja klar, es war eine
Fehlinvestition (auch in der Programmierung), allerdings werde ich heute auf
dieser Schiene einiges "Gutes" kopieren können. Wer interessiert ist, kann
sich ja mal das detaillierte Handbuch von damals anschauen ...